27. September 2008

Warum grade ich keine Aggressionen habe (Katzenjammer)

Kategorie: Satire (Querdenken verboten!!) — rubinblut @ 12:39

Da predigt man Zwischenmenschlichkeit, Toleranz, Gelassenheit und Verständnis. Behandle andere nur so, wie Du gerne selber behandelt werden möchtest.

Sollte man das wirklich tun?

Wenn man morgens um 6 Uhr am liebsten mit dem Teppichklopfer Amok durch seine Räumlichkeiten laufen möchte, dann hat es vermutlich einen Grund. Ach, dass größte Leid, ist was der Mensch sich selbst andeiht.

Ja, das Böse hat einen Namen und ein Gesicht: Katze….

In seiner Tierliebe erspart man dem eigenwilligen Vierbeiner die Umzugsqualen und was passiert zum Dank? Die halbe Nacht ist man Unterlage für den Katzenschuhplattler und wer verflucht noch mal hat der Samtpfote erzählt, dass es unter Decke, Kissen, Bauch oder Gesicht eine Milchbar gibt?

Samtpfote? Wohl auch nur, wenn beim Schuhplattler die Krallen eingezogen sind, aber auf einem Laminatfußboden klingt der Katzenstep wesentlich intensiver nach, wenn man Probleme mit der Nachtruhe allgemein hat, entwickelt sich dieses Geräusch zum Aggressor schlechthin. Mal abgesehen von den sich wie von Geisterhand bewegten und stürzenden Kleinoden der Regale, Fensterbank respektive Schrank.

Ein kleiner weiterer Aufhänger ist mit Sicherheit die Angewohnheit meines süßen Stubentigers, dass die Worte ‚Füße abtreten’ im Sprachgebrauch einer Katze nicht vorhanden sind und es doch viel mehr Spaß macht, Frauchen laut schreiend über das verteilte Katzenstreu ausrutschen zu sehen.

Springen findet die Katze auch prima, erst die Leiter aufs Hochbett, dann runter auf den Boden, wieder hoch, dann auf den Kleiderschrank und dann wieder die Kleinode zerstören. Zwischenzeitliches Gerangel mit der Türklinke fällt da nicht mehr so ins Gewicht, nicht wenn man kurz davor ist, aus dem Stubentiger passend zur winterlichen Jahreszeit einen Muff herzustellen.

Im Grunde meint es Katze doch nur gut, schließlich will sie mir zeigen, dass sie mich trotz Umzug immer noch liebt und ihre Bedürfnisse auch mal kompensieren muß, sei es auch in meinem Gesicht.

Als Tierliebhaber ist die Gereiztheit beim nächsten frechen Blick verschwunden und man kann sich mit Baldrian auf die nächste Nacht vorbereiten, wenn Klein- Aggressor wieder durch die Schlafgefilde wütet. Was für ein Katzenjammer.

24. September 2008

Die Pestilenz steht bei Plus an der Kasse

Kategorie: Satire (Querdenken verboten!!) — rubinblut @ 15:05

Die Menschheit, der Kreislauf und die Wiederkehr gesellschaftsbedingter Seuchen, etwas neues? Nein!

Statt Billigdiscountern und Multi- Kulti Angeboten gab es einfache Märkte, auf denen Lebensmittel und Zierrat feil geboten wurden. Kassen, nein, jeder hatte seine Geldkatze am Wams versteckt. Es wurde gehandelt, gestohlen, getauscht und wenn der Platz vorm Markstand zu voll war, einfach mal zugeschlagen.

Heute ist alles anders, daß einzige, was nach wie vor existent ist, vermutlich der Drang einfach mal zuzuschlagen. Womöglich nicht nur einfach, sondern gleich mehrfach. Jedoch folgen wir ‚kultivierten’ Menschen diesem Drang nicht, sondern halten Mund und Fäuste still (um es am nächstbesten Schwächeren auszulassen), stauen Aggressionen an mit der Tendenz einem Amoklauf etwas positives abzugewinnen.

Wenn man sich der manipulativen Medienwelt nicht ganz entzieht, wird man tagtäglich mit Kriegen, Hungersnöten, Klimawandel und was es noch so schönes gibt zugeballert, ohne die Chance zu erhalten, mal im zwischenmenschlichen Bereich etwas für sich selber zu tun. Und im Kleinen fängt es an, warum sollte ich mich mit einem Krieg auseinandersetzen, wenn ich selbst nicht in der Lage bin auch nur die klitzekleinsten Regeln der Zwischenmenschlichkeit einzuhalten? Es wird gemobbt, gelästert, intrigiert, betrogen, ausgenutzt, manipuliert, geschlagen, verallgemeinert, gedrängelt…… Jeder ist sich selbst der Nächste, fühlt sich aber im Reinen mit sich selbst, sobald er eine Spende an ein Dritte- Welt Land entrichtet hat. (Wobei die Spendenhascherei der kirchlichen Institutionen dem ‚geben ist seliger denn nehmen’ Prinzip des Neuen Testamentes abgrundtief widerspricht, da die linke Hand ja nicht wissen soll, was die rechte tut. Aber das wäre ein anderes Thema.)

Welche Perspektiven bleiben, wenn das Hauptaugenmerk auf weit entfernte Länder gerichtet wird und man die Omi mit Herzinfarkt vor der eigenen Haustür als Fußabtreter benutzt? Wie sagte einst ein Freund so schön: >>Defizite in der Wahrnehmung klingt besser als dissoziative Zustände.<<

Die Perspektiven, die bleiben, sind sich entweder von den Ketten seines Fernsehers zu lösen und sich mit dem tatsächlichen Leben zu beschäftigen, anstatt sich weiter in eine vorgegebene Richtung schieben zu lassen, was zur Folge hat, daß man am Ende völlig gehirnverwaschen ist oder man gibt sich zufrieden, oder aber auch, man beklagt sich über die Endresultate, die man hätte verhindern können.

Warum sich grade die Pestilenz bei Plus manifestiert? Es sind nicht die Rentner, die keine Zeit haben und die Kassen an Wochenenden oder abends besetzen, es sind nicht die Menschen, die einen Großeinkauf für eine Familie machen, es ist nicht der Konsument, der einem die letzte Packung 1,5 % Fett Günstigmilch vor der Nase wegschnappt… nein, die Pestilenzen sind die Menschen, die ein riesengroßes Defizit in ihrer Wahrnehmung haben, nämlich jene, die wenn ich ohne Einkaufswagen mit einer 10 KG Packung Katzenstreu und einer Flasche Wein zum verschenken auf das Warenband zustrebe, einfach ihren Einkaufswagen ohne Rücksicht auf Verluste dazwischen rammen. Nicht nur das rammen an sich, nein, auch die Zeit, die sie sich lassen, um drei Teile Konsumgut auszupacken und simultan dabei jede Möglichkeit verhindern, daß Katzenstreu abzulegen.

Innerlich aufs Höchste angespannt, jedoch Sklave meiner Werte, bin ich seltsamer Weise noch so verpeilt, daß ich die Lesebrille, die der Pestilenz unbemerkt aus der Tasche glitt, aufhebe und sie nicht zertrampele, sondern zurückgebe. Ich habe da wohl ein gewaltiges Defizit in meinem Verhalten, bin nicht in die Gesellschaft integrierbar zwecks mangelnder Anpassung und sowieso: Wir sehen uns alle in der Hölle!

23. September 2008

KunterBUNTEs auf den Pfaden einer Wartezimmertouristin (Was Sie schon immer über die frohe Botschaft wissen wollten)

Kategorie: A-MindFuNk-Manual (How to be a Bloggionaire) — rubinblut @ 20:27

23.09.2008, - Freakfarm -

Bitte, meine lieben Damen und Herren, sortieren Sie mich nicht falsch ein. Ich dementiere vorsorglich die Idee, dass ich mich den größten Teil meiner Zeit in Wartezimmern aufhalte.

Aber wenn man sich in einer Internistenpraxis vorab schon verlaufen hat und kein Spiegel als Lektüre angeboten wird, dann kann man sich getrost die Bunte schnappen respektive Nasebohren (zweites kann sehr hilfreich sein unter gegeben Umständen, sieht aber nicht schön aus!).

- Queen Charles trennt sich von Don Camillo wegen Dauersuffs, während -George (nicht ganz:) Double-dew Bush feststellt, dass tatsächlich die meisten seiner Importgüter aus dem Ausland kommen. Eine frohe Botschaft hingegen ist die Sensation, dass Gebärmütter jetzt endlich durchs Schlüsselloch entfernt werden können. -

Es tun sich Abgründe auf!! Nicht einmal psychologische Unterstützung wird einem zur Seite gestellt. Ich bin erschüttert.

Was sollen mir diese Worte sagen? Das die ausländischen ‚Gebärmütter’ nach der Schwangerschaft wegen Unterernährung durch ein Schlüsselloch passen und deshalb wieder ihren Uterus vermieten müssen, dass Chirurgen eine Tendenz zum Voyeurismus haben, oder Operationen hinter verschlossenen Türen stattfinden?

Wo ist das Problem, wenn Don Camillo lallend über Queen Muddel stolpert, wo ich selber stocknüchtern wegen neuer Einlagen beim Orthopädietechniker meines Vertrauens in die nächst beste Yucca Palme falle?

Das Double-dew auf diese Weise seinen geistigen Milzbrand exportiert, ist allerdings mal was Reelles und verwundert mich kaum, Verschwörungstheoretiker wussten schon lange, dass da was im Busch ist.

Fazit: Lesen Sie bitte irgendwann meinen Artikel: Pauschalmedien oder die Satansbibel der Kapitalisten!

Das Wort Uterus wird im selbigen nicht ein einziges Mal verwendet, ehrlich! (Den Artikel habe ich vor längerem verfasst, zu einer Zeit, als mich noch nicht zwei Arztbesuche mit dem Wort ‚Uterus’ mindfunkten.)

Persönliches Fazit: Merken Sie es? Zwei Zeitschriften, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, trotzdem, Manni- pullert wieder und das ganz öffentlich mit Fortpflanzungsorganen.

Warum grade damit? (Vorschläge nehme ich jederzeit dankbar entgegen!)

Ergo: Lieber auf Neuheiten in diesem Blog warten! Und der wird jetzt nämlich bunt, da man mir hinter vorgehaltener Hand mitteilte, dass Bilder zum angucken doch einen gewissen Reiz hätten. Und wer will denn so was lesen, ist doch eh nicht normal was der Kopfchaot hier verbreitet, der alte blasierte der…hach, ich liebe es, politisch-inkorrekt zu sein :-)

18. September 2008

How to be a Bloggionaire? (Oder was Sie schon immer über den Wahnsinn wissen wollten)

Kategorie: A-MindFuNk-Manual (How to be a Bloggionaire) — rubinblut @ 18:35

18.09.2008, - Freakfarm-

Zahnärzte können garstige Wesen sein, aber am Anfang anzufangen hätte doch was Banales.

Da sitzt man unbedacht im Wartezimmer, beschwingt von den (ich-werd-peacig-wach und die Welt ist bunt) Gedanken und staunt über die Artikel im Spiegel:

- Königin von Tune und Taxe wirft der Minipille Mord im Uterus vor, während dem Liedermacher und Protestanten Bittlinger von fundamentalistischen Katholibanen in den Hals geschissen werden soll -

Warum der Zahnarzt garstig ist? Will der doch tatsächlich einen gesunden Weisheitszahn ziehen, weil er - wächst! - Hier liegt im wahrsten Sinne des Wortes die Wurzel allen Übels, manifestiert in einem liebenswerten Zahnarzt (über die geistig-verdrängte Hüftop wegen Falschwuchses will ich mich gar nicht erst auslassen).

Aber der -Dent-ace-to-society- hat hier gut erkannt, Wachstum muss unterbunden werden, denn es ist nicht mehr Gesellschaftskonform.

(Kurze Anmerkung: -Dent-ace- bezieht sich auf –menace- nicht auf Karten- oder Zahnspiele)

Genug erklärt, ich wollte ja ein Handbuch darüber schreiben, wie man seine Ideen umsetzt, vielleicht nenne ich es eines Tages: - Vom Blaumann zum Bloggionär -, oder: - Irre, aber frei – (Vorschläge nehme ich jederzeit dankbar entgegen!)

Womit alles grundsätzlich Anfing, dass ist eine andere Geschichte und die könnte zu einer anderen Zeit erzählt werden (verdammte Axt, warum kommt mir das nur so unheimlich bekannt vor?)

Menschen haben gute Ideen, sind kreativ und motiviert, aber zusätzlich voller Blockaden. Liegt es am Selbstwert, an mangelnder Unterstützung, an alten Mustern? Wer weiß, jeder hat da so seine ureigenen Hindernisse in der Lebensgeschichte.

Also bei mir trug es sich so zu:

Freakfarmgespräch mit Horus23…

Rubinblut: „Ich habe ein myspace Profil aufgemacht und hab festgestellt, dass mit dem HTML ist ja gar nicht so schwer, guck Dir das mal, bin ganz stolz. Wenn ich das damals bei meiner ersten HP gewusst hätte, wäre die bestimmt auch besser geworden.“

Was dann geschah:

Ich habe Unterstützung bekommen, mir wurden Möglichkeiten aufgezeigt, gleich von zwei Seiten aus. Ich bin lernfähig, aber ohne diese Unterstützung und das Aufzeigen der Möglichkeiten, hätte ich bestimmt schon wieder einen Rückzieher gemacht, oder gar nicht erst angefangen. Für die Motivation und Unterstützung bedanke ich mich, denn das hat mich aus dem Schlaf gerissen! Ich wollte immer die Menschen positiv berühren, wusste aber nie wie. Die Sachen mit den Verlagen kann man vergessen, Selbstauflage zu teuer- und wer bin ich überhaupt? Sicherheitsfrau-Irre-Lyriker-Satiriker-Christ-Mensch-Ich-Querulant-Querdenker-Frau, ja was denn nun?

Zum Abschluss der Erstanleitung formuliere ich einen Satz um:

- Ich habe nichts zu verlieren -

Der neue Satz:

- Ich habe viel zu gewinnen! –

Der erste Schritt ist vollzogen und ich freue mich auf die nächsten.

17. September 2008

Ein wichtiges Vorwort zu diesem Band!

Dieser Band ist im Jahre 2002 entstanden, innerhalb weniger Tage.

Warum?

Was passiert, wenn die Fassade bröckelt und bricht? Was passiert, wenn das Verdrängte ins Bewusstsein dringt?

-blanker kalter Zorn-

Dieser Band bezieht sich ausschließlich auf die erste, brutalste Art des Erwachens, nicht mehr, nicht weniger.

Das einzige unveränderliche ist die Veränderlichkeit, was heißt, man entwickelt sich immer weiter. Der jetzige Standpunkt meiner Entwicklung ist ( sechs Jahre nach diesem Band ), dass ich ihn komplett und erhobenen Hauptes hier veröffentlichen kann. Ohne Wut zu empfinden, ohne Rachegefühle, einfach als Momentaufnahme aus dem Jahre 2002.

So webt sich das Netz der Lyrik und ich möchte auf keinen Fall einen Leser durch diese Worte negativ beeinflussen, oder Hoffnungslosigkeit verbreiten. Dazu habe ich keinerlei Gründe, denn mein Leben ist schön mit all seinen Höhen und Tiefen!

Selbst wenn dieser Band blasphemisch wirken mag, liegt es daran, dass man nur auf Gott böse sein kann, wenn man an ihn glaubt.

Bilder in diesem Band mit freundlicher Genehmigung von ©v.W. Morpheus

Wiedersehen ( während Du schliefst )

Heute Nacht und jede Nacht,

während Du schliefst, kam das Grauen über Dich.

Und es trägt einen Namen.

Mein Name spricht Rache,

Vergeltung und Zorn.

Während Du schliefst,

kam ich über Dich.

Blut, Rubinblut ist meine Schrift.

Eisigkalt trifft Dich mein Ruf.

Schreie die Dein Hirn durchbohren.

Meine toten Kinderschreie.

Totentanz auf Deiner Brust.

So komm ich über Dich,

in Dir und Deiner Seele,

werd ich wüten.

All mein Leid zerfrisst Dein Herz.

Vergeltung schreit es laut,

heute Nacht und jede Nacht.

Wird Stück für Stück,

von mir,

in Dir,

zu Deiner Hölle werden.

Dann, wenn Du Dich sicher wägst,

während Du schläfst.

Trink ich dein Blut.

Mein Grauen, Nacht um Nacht.

Wenn Du Dich sicher wägst.

In Deinen Träumen,

wird es Dich treffen.

Genau dann, wenn Du schutzlos bist,

wie ich einst.

Rollentausch,

nicht ich

doch Du,

mein Opfer.

Während Du schliefst.

Traum vom Tod

Nacht für Nacht

Finster und kalt

Hoffnungsbringer Tod

Nacht um Tag

Der Traum

Vom Flug

Ins Nichts

Fallen

Hoffnungsbringer Tod

Sekundenglück im Traum.

Sündenfall

Todsünde

Oder die Zeit des Schweigens

Verachtung

Eigenverachtung

Fremdverachtung

Zeitloses Schweigen

Stets stumm

Gequält

Zu jeder Zeit

Fremdfolter

Eigenfolter

Todsünde

Oder die Zeit des Schweigens

Sterbt!

Jeden Tag ein bisschen tot-

Sterbe Stück für Stück-

Mein Herz ist schon verfault-

Die Seele modert-

Ein Stückt Tod mir inne wohnt-

Von mir-

Viele Stücke von Euch-

Stirbt es in mir-

Das Leben-

Was nicht meins ist-

Der Hass welkt nicht-

Stärker in meinem faulen Fühlen-

Sterbt ihr, dann wär´s ruh.

Rotverschiebung

Seelenspiegel lüstern lachen

Lachen eigen Leiden raus

Sprechen roter Farbe Sprachen

Seelenspiegel reißen aus.

Rotverschiebung-

Meine Seele lacht und tanzt

Rotverschiebung-

Erkennen meiner Einsamkeit

Rotverschiebung-

Es in bunten Tönen schreit.

Lach mich aus vor meinem Bild

Lass in roten Farben sprechen

Einsamkeit mein hartes Schild

Nie mehr Blut noch Seel´ zu brechen.