11. September 2009

IMAGAMI-BILDSCHIRMHEILER 2.0 (????? ohne Worte)

Kategorie: Allgemein — rubinblut @ 19:25

19,00 EUR

(inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)

Herr S. schreibt: „Danke für so viel Ruhe, Frieden und Kraft auf meinem Bildschirm!!!

Der imagami-Bildschirmheiler läuft unter Microsoft Windows ME/2000/XP/Vista

Quelle: sonnenblauShop.com

Die Angst frisst uns alle auf

Kategorie: Satire (Querdenken verboten!!) — rubinblut @ 11:40

Hausfrau Helma M. hat heute etwas besonderes vor, endlich steht der Friseurtermin vor der Tür, den sie oft verschieben musste weil niemand auf ihre zwei Kinder aufpassen konnte.

Helma M. ist guter Dinge, denn ihr geliebter Gatte hat ihr den Besuch spendiert, damit sie es sich mal richtig gut gehen lässt.

Im Friseursalon eingetreten wird sie mit  dem obligatorischen Kaffee und den neuesten Frauenzeitschriften versorgt. Es dauert halt noch ein bisschen.

Da wir schon festgestellt haben, dass alles irgendwie zusammenhängt ist ein denkwürdiger Augenblick eingetreten, denn es bedarf wirklich nur einer Frauenzeitschrift um die Angstklappe gleich mehrfach zuschlagen zu lassen.

Gespannt überfliegt Helma M. die Titel der ersten Artikel und bleibt gleich an mehreren hängen.

-Betrunkener Autofahrer zerstörte Familienglück- Kleine Sara (6) spurlos verschwunden- Handystrahlung verursacht Augenkrebs- Frau und drei Kinder mit Axt erschlagen (Familienvater lief wegen fristloser Kündigung Amok)- Babysitter erdrosselte schreienden Säugling- Defekter Toaster und die Wohnung brannte ab- Maskierter Mann vergewaltigte junge Frau am helllichten Tage- 86 Jähriger wegen 2o Euro niedergestochen- ect.

Verallgemeinern wir die Sache hier und behaupten einfach, dass es die Sensationslust ist, die Helma M. dazu bewegt die Artikel zu lesen anstatt sich diese grässlichen Zeilen zu ersparen.

In Helma M´s. Kopf brechen folgenschwere Gedankenlawinen los.

Von: Mir passiert das nicht,  Gott sei Dank das mir das nicht  passiert ist.

Bis: Mir kann das auch passieren,  wenn ich rausgehe passiert es sofort.

Helma M., den Tränen nahe, sieht den fiktiven Polizei- und Rettungswagen vor ihrem Hause stehen. Es ist nicht nur abgebrannt, die Kinder sind entführt und erdrosselt worden.

Falls sie es überhaupt heile nach Hause schafft, ohne von einem alkoholisierten Geisterfahrer ins Wachkoma geschleudert , nicht vom Triebtäter vergewaltigt oder bei einem Raubüberfall ins Jenseits befördert, wird sie mit Sicherheit von ihrem plötzlich arbeitslosen Ehegatten erschlagen.

Ein Kompromiss hinsichtlich dieses Dilemmas ist aller Wahrscheinlichkeit nach der Augenkrebs.

Hätte Helma M. eine wissenschaftliche Abhandlung über Krieg oder ähnlichem gelesen, wären die Konsequenzen für ihr Denken unabsehbar geworden.

Helma M. ist aber ganz helle und schiebt die Gedanken von sich fort.

Ihr Besuch beim Friseur ist trotzdem versaut, denn zwischendurch meint sie unter der Trockenhaube riechen zu können, wie die Kabel schmelzen und daraufhin unweigerlich ihr Kopf explodiert.

Wie so oft frage ich mich auch an dieser Stelle, wie man so bitteschön sein Leben genießen soll?

Natürlich ist leben in jeglicher Hinsicht mit einem Risiko verbunden, aber muss einem wirklich alles schlecht gemacht werden?

Es gibt genug schlimme Dinge auf der Welt, nur das noch Schönes gibt, darauf wird man nicht aufmerksam gemacht.

Jeder hat Angst vor Krankheit, Arbeitslosigkeit, Umweltverschmutzung, Gewalt und Krieg.

Oftmals liegen diese Dinge nicht in unsrer Hand und wir stehen ihnen machtlos gegenüber.

Wir können sie nicht steuern und das macht uns Angst, dass heißt aber nicht das ich es für sinnvoll halte die Augen komplett davor zu verschließen.

Aber weniger soll ja oft mehr sein.

Menschen die Angst haben neigen dazu Menschen zu folgen die ihrer Ansicht nach keine haben.

Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung sind unter anderem ein guter Nährboden für Kriege die eigentlich keiner haben will. War das nicht immer so?

Wäre es ausreichend, wenn nur einer verstünde, was ich meine?

Folglich frage ich mich Tag für Tag ob Nachrichten sehen Manipulation, Sensationslust, Information oder purer Masochismus ist.

Da mir niemand den freien Willen nehmen kann, werfe ich meinen Rettungsanker aus. Nämlich das ich mich an den kleinen Dingen des Lebens so wie der Herbstsonne erfreuen kann und den Boden unter meinen Füßen zu spüren vermag anstatt ihn zu verlieren.

Ich bin unsichtbar…

Kategorie: Allgemein — rubinblut @ 11:20

und deshalb kann das niemand lesen!