14. März 2010

Urban

Kategorie: Lyrik (BAND 8) Andersland- ab 2009 — rubinblut @ 10:19

Die Stadt ist grau
Ich schreibe neu-ich schreibe wieder
Durch meine halb geschlossnen Lieder
Seh in die Freiheit
Hinter diesem-jenem
aus Zement gegossnem Bau
Mein Herz wird rauh
Doch über Inneres berichten?
Wer will es wissen-
Würd es missen…
So übe ich mich in verzichten
Und sehe aus dem Fenster
Weiter, weiter noch und seh Gespenster
Mein Herz wird rauh
Ich sehs genau
Die Stadt bleibt grau

Theres a reality behind my TV???

Fragil

Kategorie: Lyrik (BAND 8) Andersland- ab 2009 — rubinblut @ 10:13

Das Leben ist (und bleibt)
-fragil-
Was man vergisst
Fast grenzdebil
Das Leben nur mit Liebe
-treibt
Die Blüten der Unendlichkeit
In denen alle Liebe bliebe
Hinaus in alle Überzeit

Last piece 09

1. Dezember 2009

Das älteste Lied

Kategorie: Lyrik (BAND 8) Andersland- ab 2009 — rubinblut @ 12:40

Ein Leben zerbricht
Im Tageslicht
Nicht
Ohne Grund
Es ist wund
Wie Tochter und Sohn
Der Generation
Genozid
Genozid-Generation
Sie vererbten schon
Ohne ein Wort
Den Seelenmord
Nicht die Massen
Oder in Rassen
Es warn’ keine Huren
Nur diese Spuren
Die jemand in uns brannte
Uns damit bespannte
Vom Glück verbannte
Und nichts erkannte
Familien-Genozid
Es bleibt
Das älteste Lied

Ich wünsche nur
Das diese Spur
Nicht dominant ist.

25. August 2009

Da war doch was?

Kategorie: Lyrik (BAND 8) Andersland- ab 2009 — rubinblut @ 08:43

Lasst das Leben Leben sein

Kauft euch Gummistiefel

Packt sie ein

Oh NEIN:

(Stop, dass ist Gedankengrütze!)

Doch, ach ja

Da war doch was?

(Kein Spaß!)

Moment…die Pfütze…

-denkt auch an die Regenmütze-

(Schreib ich grade Firlefanz?)

Nein und nein- nur Akzeptanz

Da war doch was?

Nun aber:

Mir ist da einer grad begegnet

Der war pitschnass und vollgeregnet

(Im August- und das schürt Frust)

Nahm ihm die Lust

Doch nur,

weil er auf weiter Flur-

sehr sommerlich bekleidet,

einen Regenguss erleidet-

und griesgrämig von hier nach da schaut-

so als ob er gleich wen umhaut

(Tztz, dabei ist er doch ein Netter-

liegt jetzt einfach an dem Wetter)

Deshalb ist’s gestern auch wie heute-

Kleider machen manchmal Leute…

8. Mai 2009

Ein Blick hinter die Fassade

Kategorie: Lyrik (BAND 8) Andersland- ab 2009 — rubinblut @ 22:46

Ein Gebilde

Was einstmals brach

Und vielleicht bricht

Es ist zwar wach

Doch ist es nicht

Es lacht nicht

Weint nicht

Es leuchtet zwar

Doch ohne Licht

Ein Gebilde

Nicht Sandstein

Nicht Glas

Es trägt sich allein

Weil es vergaß

Ein Gebilde

Verborgen

Im Seelengewand

Doch feil geboten

In der kindlichen Hand

Es hofft nicht

Hasst nicht

Es ist einfach still

Versteckt vor sich selbst

Weil’s brechen nicht will.

Ein Gebilde

Was schweigt

Und nicht schweigen kann

Welches vergaß

Doch maßt es sich kein vergessen an

Es will nicht

Es wartet nicht

Doch ist es offenbar

Das es sich sehnt

Nach der Liebe Gefahr

Ein Gebilde

Verborgen im Seelengewand

Doch feil geboten

In der kindlichen Hand

Metamorphose

Kategorie: Lyrik (BAND 8) Andersland- ab 2009 — rubinblut @ 22:44

Ein Egel

(Voll gesaugt mit Blut)

Dacht sich:

„Ab heute werd ich wirklich gut!”

„Nur Mut, nur Mut!”

Spricht hier das Altruisten- Ich

Das schafft der Egel, wäre herrlich

(Ehrlich!)

Der Egel

(So als Konsumist)

Kauft sich ein ‚N’

Was er nicht frisst

Und näht es zwischen E und G

(Das tut doch weh!)

An seine Schokoladenseite

Taxiert in Länge, Höhe, Breite

Vom neuen Image angetrieben

Will der E-n-GEL jetzt auch fliegen

Und klettert auf nen Weidenbaum

(Aus der Traum?)

Der Egel- eine Sie

(Hieß Heide)

Saß hoheitlich und elegant

Im Wipfel jener Trauerweide

Die Trauerweide- mit dünner Haut

Hatte sehr nah am Wasser gebaut

(Was die sich traut!)

War Lieblingsplatz vom Altruist

Und jener saß in ihrem Schatten

Die Füße im klaren Wasser- (verharrend)

Als von Manie gepackt- die Heide

Sich stürzte von der Trauerweide

Plitsch- platsch

(Ach Heide, das war großer Quatsch!)

Landet der Egel zum guten Schluss

Auf dem rettenden Menschenfuß

Und da die Heide nicht ertrinkt

(Jetzt folgt Instinkt!)

Tut sie was Egel tun- und frisst

Am großen Zeh vom Altruist

Dieser denkt:

„Das ist doch Mist!”

(Er hätte ihr sogar Flügel geschenkt!)

Nur letztlich bleibt man das, was man ist

(Egal wie sehr man das Äußere verrenkt!)

Sehnsuchtsblau

Kategorie: Lyrik (BAND 8) Andersland- ab 2009 — rubinblut @ 22:39

Sehnsuchtsblau

In nächtlichen Stunden

Schimmerten Sterne in Augen

Die auf ewig schienen verbunden

Sehnsuchtsvoll

In Laken, durchwühlt

Lag ich wach

Bedachte, was man jemals gefühlt

Sehnsuchtsblau

In so vielen Nächten

Wo kein Denken mehr schwieg

Gedanken, die stetig nur neue brächten

Hab ich mein Leben geliebt

Für ein freies Leben

Kategorie: Lyrik (BAND 8) Andersland- ab 2009 — rubinblut @ 22:37

Wir legen uns eigene Ketten an

Und fragen uns wann

Unsre Betten zu Gräbern werden

Wir legen uns eigene Fesseln an

Die niemand lösen kann

In Sesseln vorm Fernseher sterbend

Wir legen uns eigene Knebel an

Die niemand bewegen kann

Und schweigen in alle Zeit

Wir wickeln uns selbst in ein Leichentuch

Verwelken, verrotten, im ewigen Fluch

Anstatt die Fäuste zu heben

Unter

Kategorie: Lyrik (BAND 8) Andersland- ab 2009 — rubinblut @ 22:34

Unter welchem Stern wurd ich geboren?

Das Herz und Seele mir erfroren

Unter welchem Stern nur kämpfe ich?

Wofür, warum- es scheint vergeblich

Unter welchem Stern weilt eine Liebe?

Die für und mit mir- bei mir bliebe

Unter welchem Stern find ich Gerechtigkeit?

Der Stern scheint mir unendlich weit

Ich bin Wachs in Deinen Händen

Kategorie: Lyrik (BAND 8) Andersland- ab 2009 — rubinblut @ 22:32

Ich bin Wachs in Deinen Händen

Wenn ich schon denk an Dich

An die Tiefe Deiner Augen

In denen ich die Sehnsucht fand

Und auch begehr

Drum will ich Dir nie mehr

Begegnen

Und will es doch

Ich will es doch

Aber nein

Nein